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Netzwerktag in Teltow-Fläming: "Orte verbinden."

Mittwoch, 29. April 2026

In einer Zusammenarbeit gemeinwohlorientierter Orte in Brandenburg liegt großes Potential für noch mehr Wirksamkeit. Beim Netzwerktag „Orte verbinden.“ am 29. April 2026 wurden in Luckenwalde zentrale Herausforderungen, konkrete Lösungsansätze und neue Perspektiven für gemeinsames Handeln diskutiert und viel Raum zum Netzwerken gegeben!

Am 29. April 2026 fand in der Präsenzstelle Luckenwalde unser Netzwerktag „Orte verbinden.“ statt. Zahlreiche Akteur:innen aus Brandenburg kamen zusammen, um sich über die Rolle gemeinwohlorientierter Orte auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsame Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
Die Präsenzstelle Luckenwalde wurde hierbei bewusst als Veranstaltungsort gewählt, da sie exemplarisch für den Wandel einer Region steht. Inmitten einer beeindruckenden Transformation sind hier ehemalige Industriegebäude zu lebendigen Orten für Austausch, Innovation und gemeinsames Arbeiten geworden, die heute aktiv die Region beleben.

Bereits in der Keynote wurde die Bedeutung der Präsenzstelle Luckenwalde für die regionale Entwicklung hervorgehoben. Bürgermeister Jochen Neumann und seine Vorgängerin Elisabeth Herzog-von der Heide machten hierbei die Rolle der Präsenzstelle insbesondere als Ort für Innovation und gesellschaftlichen Zusammenhalt deutlich.

Zentral für den Netzwerktag war auch die Podiumsdiskussion mit wichtigen Vertreter:innen aus der Praxis. Im Panel mit Julia Paaß vom Netzwerk Zukunftsorte, Petra Liesenfeld vom Bahnhof Klasdorf, Frederik Fischer von Neulandia, Tobias Kremkau von CoWorkLand eG, Adrian Schefer des Marktplatz Waldschänke GmbH und Christian Berkes von der Präsenzstelle wurden Ideen für ein wirksameres Handeln der gemeinwohlorientierten Orte in Brandenburg diskutiert:

Aktuelle Herausforderungen sind:

  • Struktureller Druck auf ländliche Räume (fehlende Mobilität, ressourcenarme Verwaltung, Rechtsruck).
  • eine zu komplexe Förderlandschaft und fehlende passende Finanzierungsmodelle.
  • Geringe Sichtbarkeit und Wertschätzung gemeinwohlorientierter Arbeit.

Zentrale Lösungsansätze können sein:

  • Fokus auf Menschen und Engagement statt auf bauliche Maßnahmen.
  • Stärkung von Wissen zu gemeinwohlorientierten Geschäftsmodellen.
  • Kommunen könnten sich selbst in der Rolle als aktiver Ermöglicher begfreifen, die ihr Vertrauen in progressive Initiativen für eine gute regionale Entwicklung geben.
  • Vereinfachung von Förderstrukturen.

Potentiale einer Zusammenarbeit zentraler Orte-Akteur:innen wären:

  • Stärkere Vernetzung und Bildung von Kollektiven für mehr Sichtbarkeit und Wirkung in Wirtschaft und Politik.
  • Bündelung von Kompetenzen sowie Austausch von Wissen und Best Practices.
  • Aufbau gemeinsamer Kommunikationsstrukturen und übertragbarer Modelle.
  • Entwicklung kooperativer Organisationsformen und gemeinsamer Visionen.

Übergreifend wurde deutlich, das gemeinwohlorientierte Orte heute zentrale Räume für Selbstwirksamkeit, Austausch und gesellschaftlichen Zusammenhalt sind. Um ihre Wirkung langfristig zu sichern und zu verstärken, braucht es neue Formen der Kooperation, neue Ansätze und passende Rahmenbedingungen.

Am Nachmittag boten Themen- und Unterstützertische die Gelegenheit für den direkten Austausch mit den Panelist_innen und den folgenden Akteur:innen der Unterstützerlandschaft: die Impact Community, die Plattform für Soziale Innovationen und gemeinwohlorientierte Unternehmen und das Kompetenzzentrum für Soziale Innovationen Deutschland. Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung über die Präsenzstelle und den Makerspace. Außerdem wurden die ausgelegten Publikationen des How-To Dritter Ort und How-To Festival des ImPuls Brandenburg e.V., Landesverband für Soziokultur, Popularmusik und Festivals begeistert mitgenommen!

Der Netzwerktag hat gezeigt, wie groß das Potenzial gemeinschaftlich getragener Orte in Brandenburg ist und den wichtigen Austausch untereinander gefördert.

Wir bedanken uns sehr für das große Interesse und Engagement aller Teilnehmenden und auch danken wir der Präsenzstelle Luckenwalde für die großartige Zusammenarbeit!

Das Kompetenzzentrum für Soziales Unternehmertum in Brandenburg wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Brandenburg gefördert und durch die Social Impact gGmbH umgesetzt.

von Pflanzen umrahmt wird der Blick auf einen gut gefüllten Raum frei mit einem Publikum, dessen Blick auf die Bühne gerichtet ist.Elisabeth Herzog-von der Heide, ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Luckenwalde, hält den ersten Teil der Keynote auf der Bühne. Jochen Neumann, Bürgermeister der Stadt Luckenwalde, steht auf der Bühne und hält den zweiten Teil der Keynote zur aktuellen Wirkkraft der Präsenzstelle und die zukünftigen Pläne rund um die Präsenzstelle.Die Paneldiskussion auf der Bühne findet statt mit Thorsten Jahnke von der Social Impact gGmbH / Kompetenzzentrum für Soziales Unternehmertum, Julia Paaß vom Netzwerk Zukunftsorte, Frederik Fischer von Neulandia, Tobias Kremkau von CoWorkLand eG, Petra Liesenfeld vom Bahnhof Klasdorf, Adrian Schefer des Marktplatz Waldschänke GmbH und Christian Berkes von der Präsenzstelle LuckenwaldeBlick von der Bühne zu den Teilnehmenden.Blick über das Fingerfood des Caterings hinweg in die Veranstaltungshalle hinein.Gruppenbild von Jochen Neumann, Bürgermeister der Stadt Luckenwalde und dem Team des Kompetenzzentrums für Soziales Unternehmertum in Brandenburg (umgesetzt durch die Social Impact gGmbH) mit Claudia Richardt, Thorsten Jahnke und Stefanie Peter
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